In großen weißen Zahlen,
weithin sichtbar, entweder am Turm oder an der Wanne, die taktischen Nummern.
Jedes gepanzerte Gefechtsfahrzeug, ob Panzer, SPW, SPz oder SFL-Haubitzen,
erhielt zur besseren Führung im Gefecht, diese Nummer. An Hand der
Nummern konnte der Zugführer erkennen, ob sein rechter oder linker
Nachbar auch wirklich zu ihm gehört. Der Kompaniechef konnte Fahrzeuge
direkt mit der taktischen Nummer (bei den Panzern auch Turmnummern genannt)
ansprechen und führen. Der Bataillonskommandeur sah, wo seine drei
KC's in der Gefechtsordnung fuhren. Und jeder Soldat wußte, wo er
hingehört.
Das erste, was ich in der praktischen
Taktikausbildung an der OHS lernte war die Tatsache, dass nichts so sehr
den Standpunkt eines Gefechtsfahrzeuges verrät, wie eine taktische
Nummer. Sie bot damit jedem Richtschützen einen vortrefflichen Anhaltepunkt
zum Schießen. Also, jede Nummer wurde akribisch getarnt. Bei großen
taktischen Handlungen wie Regiments- oder Divisionsübung wurden diese
Nummern wieder "offen" getragen.
Die taktischen Nummern geben Auskunft
über die Herkunft des Gefechtsfahrzeuges und seinen Platz in der Gefechtsordnung
der jeweiligen Einheit.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass
in der NVA ein einheitlicher Schlüssel zum aufsplitten der Nummern
existiert. Weit gefehlt! Es gibt drei- und vierstellige Ausführungen.
An der OHS hatten die Panzer zweistellige Turmnummern. Ich kann hier nur
einen Versuch starten, ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen.
Inspiration und Hilfe erhielt ich von Marco A. Möbius aus Dürrröhrsdorf,
am Rande der Sächsischen Schweiz gelegen. Mittlerweile haben auch
andere Leser ergänzende Informationen zu diesem Thema eingebracht,
so dass ich hier schon mal eine Übersicht anbiete.
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Hier einige Beispiele zu den taktischen Nummern
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Um den Aufbau einer taktischen Nummer,
im weiteren TN, zu verstehen, muss man den Aufbau einer Mot.-Schützen-Division
(MSD) oder den einer Panzerdivision (PD) kennen. Da ich selber im PR 1,
in der 1. MSD, diente, fange ich mit der MSD an.
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Die für diese Darstellung wichtigsten
Einheiten sind die drei MSR, das PR, das AR und das FRR. Weiterhin interessant
das AB, das PiB und das NB.
In allen vier MSD wurden vermutlich
vierstellige Nummern vergeben und vermutlich auch die gleichen Schlüssel
verwendet. So kam es bei großen Übungen schon mal vor, dass
sich zwei Gefechtsfahrzeuge mit gleichen TN begegneten. Mir selber ist
das zweimal passiert.
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Ich kann nicht sagen, ob der Divisionskommandeur auch über ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug verfügte. Vermutlich nicht. Beim Einsatz des AFFS "PASUV" werden die einzelnen Kommando-Stabsfahrzeuge nicht mit TN ausgestattet gewesen sein (Geheimhaltung).
Die erste Ziffer
steht für das Regiment:
| 1. MSR | 1xxx |
| 2. MSR | 2xxx |
| 3. MSR | 3xxx |
| PR | 4xxx |
| AR | 5xxx |
| FRR | 6xxx |
| AB | 7xxx |
| NB | 8xxx |
| PiB | 9xxx |
Das Gefechtsfahrzeug des Regimentskommandeurs bestand aus der Regimentszahl und drei mal "0", also der T 55AM des Kommandeurs des PR hatte demzufolge: 4000, Der Kommandeur des AB - 7000.
Die Numerierung der Divisionseinheiten
wurde auf die Regimentseinheiten übernommen. Die zweite
Ziffer steht bei den Regimentern für ein Bataillon, bei den
selbständigen Bataillonen, also AB, NB und PiB für eine Kompanie.
Hier drei Beispiele:
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Der Bataillonskommandeur und der Kompaniechef eines selbständigen Bataillons hatten nach ihren ersten zwei Ziffern zwei mal "0". Also der Kommandeur 1. MSB/MSR - 1100, der Kommandeur 2. PB/PR - 4200 und der KC der 1.AklK/AB - 7100.
Im Bataillonen wurden für die Kompanien
die dritte Ziffer vergeben.
In den selbständigen Kompanien, also AklK, Fla-SFL-Battr., NK und
PiK, wurde die dritte Ziffer an jeweils einen Zug vergeben. Allerdings
wurden die Nummern für die Kompanien in Zweierschritten, also 1, 3
und 5 vergeben. Eigentlich hatte jede Kompanie zehn SPW, SPz oder Panzer.
Im Panzerbataillon des MSR waren aber 13 Panzer, pro Zug 4 Gefechtsfahrzeuge.
Dazu einige Beispiele:
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Der jeweilige KC hatte eine 10er Nummer, der ZF einer selbständigen Kompanie ebenfalls.
Die vierte und letzte Zahl definierte das einzelne Gefechtsfahrzeug. Der Kompaniechef erhielt eine "0", der erste Zugführer eine "1", das zweite Fahrzeug im ersten Zug die "2" und so weiter. Die Numerierung in der 6. PK des PR sah wie folgt aus:
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Numerierung der AklK eines PR:
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Die TN der einzelnen Führungsfahrzeuge in den Bataillonen oder im Regimentsstab richteten sich immer nach der Nummer des Kommandeurs. So hatte der Stabschef (SC) des K-PR die 4001 an seinem SPW, der SC des K-PB die jeweilige 4101, 4201 oder 4301 am SPW 60PB.
Mario Uhlig, ehemaliger Angehöriger
der Instandsetzungskompanie (IK) im PR-1. kann Auskunft über die TN
von Berge- und Kranpanzer geben.
| I-Kompanie
. |
2 Bergepanzer
T55T
1 Kranpanzer T 55TK |
4070 und 4071
4072 |
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| 1.Bataillon | 1 Bergepanzer | 4170 | |
| 2.Bataillon | 1 Bergepanzer | 4270 | |
| 3.Bataillon | 1 Bergepanzer | Lehrgefechtsbergepanzer | 4370 |
Fotos: Mario Uhlig |
Panzerzugmaschine
T 55T, eingesetzt im 3. PB |
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Laut Jürgen Schlemm, ehemaliger
Angehöriger des PiB 11 verwendete das PiB die TN von 7400 - 7699.
Wobei hier interessant ist, das auch ungepanzerte Technik wie LKW oder
die Universalpioniermaschine DOK-M mit TN ausgestattet waren.
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Die TN, hier 7551 aus der Pontonkompanie,
wurde im Fahrerhaus rechts unten angebracht.
Gut zu erkennen, das weiße Dreieck, das über der TN angebracht ist. Es steht für die 11. MSD. Es ist seit mindestens Mitte 1977 verwendet worden. |
Das PiB untergliederte sich in Stab
(7400 und 7401), Pionierkompanie (7410 - 7449), Straßenbaukompanie
(7450 - 7499), Lande-Übersetzkompanie (7500 - 7539), Pontonkompanie
(7540 - 7599) sowie Stellungsbaukompanie (7600 - 7649) und Sicherstellungskompanie
(7650 - 7699).
Die Pionierkompanie gliederte sich
wie folgt:
| Kompanietrupp | 7410 - 7413 | SPW und Kfz |
| Pionieraufklärungszug | 7420 - 7422 | SPW und MT-LB |
| Pionierzug | 7430 - 7433 | SPW und MT-LB |
| Sperrpionierzug | 7440 - 7448 | SPW, MT-LB und LKW Ural |
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In den beiden Panzerdivisionen wurden drei- und vierstellige TN verwendet. Wobei die dreistelligen TN ausschließlich für Kampfpanzer, die vierstelligen Nummern für für alle anderen gepanzerten Fahrzeuge.
Hier Beiträge von Marco A. Möbius aus Dürrröhrsdorf, der im PR 23 diente sowie von Andreas N., der in der Fla-Batt des PR 8 diente :
Im Gegensatz zum
PR in der MSD hatten die Kampfpanzer der PB im PR der PD und die direkt
den PB zugeordnete gepanzerte Technik dreistellige taktische Nummern.
| Kdr. PR-21 | 100 | ||||||||
| Kdr. PR-22 | 200 | ||||||||
| Kdr. PR-23 | 300 | Kdr. 1. PB | 301 | KC 1.PK | 310 | ZF 1. Zug | 311 | 312 | 313 |
| ZF 2. Zug | 314 | 315 | 316 | ||||||
| ZF 3. Zug | 317 | 318 | 319 | ||||||
| KC 2.PK | 320 | ||||||||
| KC 3.PK | 330 | ||||||||
| Kdr. 2. PB | 302 | KC 4.PK | 340 | ||||||
| KC 5.PK | 350 | ||||||||
| KC 6. PK | 360 | ||||||||
| Kdr. 3. PB | 303 | KC 7.PK | 370 | ||||||
| KC 8.PK | 380 | ||||||||
| KC 9.PK | 390 |
Anmerkung: Das PR-23 wurde 1989 abgerüstet und in die Ausbildungsbasis
8 umgewandelt.
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KC
Pio-Kompanie 3300 od. 3301 (3312 war ein BLG-60M)
KC
Fla-SFL-Battr. 3600 od. 3601
Im PR 8, Goldberg,
war die Fla-Batt mit den TN 5500 - 5514 ausgestattet. Wobei die Nummern
5500 und 5510 für die Führungsfahrzeuge PU 12M auf SPW 60PB,
einmal für den Leiter Truppenluftabwehr und zum zweiten für den
Batteriechef. Die Fahrzeuge des Fla-SFL-Zuges, vier Shilka, erhielten die
Nummern 5501 - 5504. Das PR 8 erhielt zwischen 83 und 85 die ersten Fla-Raketen-Systeme
Strela 10. Sie wurden im Fla-Raketen-Zug disloziiert und erhielten die
TN 5511 - 5514.
Zur Unterscheidung zwischen 7. und 9. PD bzw. zwischen MB III und MB V hatten die Fahrzeuge des MB III bzw. der 7. PD einen Rhombus vor der Taktischen Nummer.

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Der Beitrag von Ralf Wagner :
Abweichend vom bei Dir beschriebenen
Schema führte das FRR-11 bis 1988 als erste Ziffer die 9 ..... wahrscheinlich
rührt das noch aus den 60-ern her, als es die FA-11 gab.
1973 mit der Umstrukturierung wurde
offensichtlich nicht umnummeriert. Erst ab 1988 führten wir als erste
Ziffer die 6.
Das Kennzeichen für die 11. MSD
war an ein kleines gleichseitigen Dreieck vor der taktischen Nummer
Es galt folgendes Schema
Regiment :
90XX / 60XX = Führungsbatterie*/**
91XX / 61XX = 1.FRBttr*/**
92XX / 62XX = 2.FRBttr*/**
93XX / 63XX = 3.FRBttr*/**
94XX / 64XX = 4.FRBttr*/**
95XX / 65XX = Technische
Bttr*, 5.FRBttr**
96XX / 66XX = I-Kompanie*,
BTSI** (Batterie technische Sicherstellung)
97XX / 67XX = TVK (Transport
und Versorgungskompanie)* / KMS (Kompanie materielle Sicherstellung)**
*Einheiten im FRR-11 mit FRK 2K12 1979-1987
** Einheiten im FRR-11 mit FRK 9K33
1987-1990
Ab 1988 hatten das FRR-11 und das FRR-8 die gleichen taktischen Nummern. Entweder gab es in anderen FRR noch abweichende Nummerierungsschemen, oder die Maschinen wurden für Presse-Foto`s zu DDR Zeiten mit Pseudonummern versehen. So gibt es Photos von 2P25 mit einer 6613, 1S91 mit 6641.
Fla-Raketenbatterie
2K12 bis 1988 (z.B.: 3.FRBttr ..... das war meine....)
930X - Führungszug
9300 - SPW 60PB
mit Aufklährungsgruppe
9301 - 9S417 Gruppe
AFLK (Gruppe automatischer Feuerleitkomplex)
9302 - 1S91 Funkmessgruppe
931X - 1. Fla-Raketenzug
9311 - 2P25 (Startrampe)
des Zugführers
9312 - zweite 2P25
des 1.FRZ
9313 - 2T7 (Transport
und Ladefahrzeug) des 1.FRZ
932X - 2. Fla-Raketenzug
9321 - 2P25 (Startrampe)
des Zugführers
9322 - zweite 2P25
des 2.FRZ
9323 - 2T7 (Transport
und Ladefahrzeug) des 2.FRZ
933X - Flak-Zug
(Soll-2)
9331 - LO 1800
mit ZU23-2
9332 - LO 1800
mit ZU23-2
934X - Versorgungsgruppe
9341 - (?) T-813
934? - LO 1800
mit Feldküche
934? - HL-50 für
Spezial EWZ, Tarnmittel und Reflektoren
935? - TS 250 Schirrmeister
FRBttr
9K33 -1988 (3. FRBttr)
6300 - PU-12M Führungsgruppe
6310 - Fla-Raketenzug
6311 - 9A33 (SLS=Start
und Leitstation) Zugführer 1. FRZ
6312 - zweite 9A33
1. FRZ
6313 - 9T217 (TLF=
Transport und Ladefahrzeug) 1. FRZ
6320 - 2. Fla-Raketenzug
6321 - 9A33 (SLS=Start
und Leitstation) Zugführer 2. FRZ
6322 - zweite 9A33
2. FRZ
6323 - 9T217 (TLF=
Transport und Ladefahrzeug) 2. FRZ
633X - Fla-Zug (Soll
2, sonst FR-Gruppe)
6330 - SPW-60PB
Aufklärer und FR-Schützengruppe, sonst wie 2K12
634X - Versorgungsgruppe
analog 2K12
635X - Instandsetzungsgruppe
6351 - MTO auf
Ural 375D
6352 - EWZ Satz
auf ZIL-131
635? - TS Schirrmeister
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Der Beitrag von Frank Isemer
zu den takt. Nummern:
Nach Rücksprachen mit einigen
Angehörigen des PR-4 folgende Darstellung für die Nachrichtenkompanie.
PR-4 Gotha = erste Ziffer 4
Nachrichtenkompanie = zweite Ziffer
0
dritte Ziffer = ?
vierte Ziffer = ?
SPW-60 R-145 Regimentskomm. = takt.
Nummer 4020
SPW-60 R-145 Stabschef
= takt. Nummer 4021
SPW-60 R-145 Aufklärer
= takt. Nummer 4022
Die dritte Ziffer könnte natürlich auch für die Nachrichtenkompanie stehen.
d.h. zweite Ziffer = 0 (allgemeine Regimentsführung)
dritte Ziffer = 2 (Nachrichtenkompanie)
Als Besonderheit ist zu sagen, das die
Bataillonsfunker nicht zur Nachrichtenkompanie gehörten und die SPW-70(S)
der Bataillonschefs benutzten.
Zumindest die Bataillonschefs hatten
zwei Gefechtsfahrzeuge zur Verfügung (T55T und SPW-70(S)).
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Gert Schulze, ehemaliger Angehöriger
des 7. PiB zeichnet für diese fundierte Darstellung verantwortlich.
| 410 Pik KC 40P2
410-01 bis -03 Kompanie-LKWs 411 Pionieraufklärungszug ZF 40P2 + 2 MT-LB, TN beginnt mit 41 412 Pionierzug ZF 40P2 + 2 MT-LB, TN beginnt mit 41 413 Sperrpionierzug ZF 40P2 Ural mit MLG, 413-01 usw. . . . |
420 SBK KC 40P2
420-01 bis 03 Kompanie-LKWs 421 Pionierzug ZF 40P2 42x MT-LB 422 Panzerpionierzug ZF 40 P2 3x Unipima Dok 422-01 bis 03 3x BLG 60 422, 423, 424 423 Begleitbrückenzug TMM ZF 40 P2 423-01 bis 08 Kraz 423-09 und 10 Teppiche Vozovsky . |
| 430 LÜK KC 40P2
430-01 bis -03 Kompanie-LKW 431 ZF Pioniertaucherzug 431-01 bis 03 Ural Pioniertauchergruppen 432 Zugführer Landeübersetzzug PTS-M 40P2 432-01 bis 03 PTS-M 433 Zugführer Landeübersetzzug GSP-55 40P2 433-01 bis 06 GSP-55 . |
440 PoK KC 40P2
440-01 bis 03 Kompanie-Ural 441 ZF 1. Pontonzug 40 P2 441-01 bis 09 Kraz Pontonpark PMP 442 ZF 2. Pontonzug 40 P2 442-01 bis 03 Kraz Pontonpark PMP 443 ZF technischer Zug 40 P2 443-01 bis xxx Begleitboote BMK-130, Teppichleger Kraz |
| 450 StBK KC 40P2
450-01 bis 03 Kompanie-Lkw 451 ZF 1. Stellungsbauzug 40 P2 451-01 bis -03 3 Unipima DOK-M 451-04 bis -06 3 Bagger E305W 451-07 bis -09 3 Grubenaushubmaschine MDK 3M 452 2. Pionierzug (Mob.) 453 ZF Hydrotechnischer Zug UAZ 453-01 bis 03 Tatra 148 Wasserfilterstation 3 . |
Sicherstellungskompanie
401 hatte der Führungszug (Kradregulierer, Lkw Führung) 402 Nachrichtenzug 403 Versorgungszug 404 Instandsetzungszug. . . . . |
Ich kann mich auch an Fahrzeuge erinnern,
die mit einer 460 herumfuhren, kann sie aber beim besten Willen nicht mehr
einordnen.
Die BLG in der SBL und alle SPW 40P2
hatten die normale dreistellige Nummer (die 422 gab es wirklich zweimal,
siehe auch auf dem Bild von der Brücke).

Etwas unsicher bin ich bei den MT-LB
der PiK und SBK, glaube aber, daß sie auch mit Bindestrich waren.
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Olaf Eckert, UaZ im PR-11 schreibt:
Das PR-11 hatte als Takt. Nummer die
400. Also von 400 - 499. Als Zeichen hatten wir das Dreieck (11. MSD).
Das Dreieck war nur durch drei Striche
gekennzeichnet, also nicht ausgemalt. Übrigens war ich an der Uffz.
Schule 1 in Heide und da führte man vor der takt. Nummer ein Dreieck
mit senkrechtem Strich unten ebenfalls nicht ausgemalt. Sah aus wie ein
Tannenbaum. Im Buch" Die Landstreitkräfte der NVA" von Wilfried Kopenhagen
ist ein SPW-70 abgebildet und da ist das Zeichen gut zu erkennen.
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Uwe Tanneberger hat von 1978-1981
als Ausbilder an der US I in Haide gedient. Als taktisches Zeichen hatte
die US I (6.MSD) ein nach oben offenes Rechteck ähnlich einem "eckigen
U". Ich muss also der Aussage des Kameraden Olaf Eckert an dieser Stelle
widersprechen, das Zeichen wäre ein Dreieck auf einem Strich gewesen.
Die TN der Bttr. waren 401 bis 406 (die Ausbildungsbttr. verfügte
über 6
Maschinen); demzufolge gehörte
die Bttr. im E-Fall zum PR 6.
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Dag Patchett übersand die
Taktischen Nummern der Linieneinheiten des PR-22 / 9.PD:
"Leider kann ich mich nicht mehr hundertprozentig
an die taktischen Nummern der Stabs-SPW/ Bergepanzer der Panzerbataillone
erinnern. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass sie vierstellig waren
( z.B. SPW Stabschef 3.PB = 2301, Bergepanzer 3.PB 2305). Im Sonderband
S-26 des "Waffen-Arsenal" - Panzer der NVA - ist auf Seite
29 der ZF Panzer des 3. Zuges/ 9.PK abgebildet (297). Ich selbst habe 6
Monate als Kdt/RS die 280 befehligt (wenn der KC nicht verfügbar war)
und danach für zwei Jahre die 288 (LG - Fahrzeug)."
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PR-22 / 9.PD 200 |
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201 |
202 |
203 |
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Taktische
Nummer 1110 |
FRR - 3 Hohenmölsen
Hierbei handelt es sich um den SPW der 1. Batterie der 1. Abteilung des FRR. |
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Dr. Hagen Hohmuth schreibt:
Ich habe im MSR 24 (Erfurt, Am Tannenwäldchen
44, "Steiger"),1. Bataillon, 3. Kompanie, 1. Zug, 1. Gruppe gedient. Unser
SPW 70 hatte, glaube ich, die Nr. 33?1 oder 3111.
Olaf Stephan:
ich habe gedient 1984- 85 MSR 24/ Erfurt
(Steigerkaserne), als Fahrer/Funker Panzerbataillon- Stab, Führungsfahrzeug
SPW-70S (nur Funk, kein Turm,
waffenlos) 4x Funk, 3 Antennenfüße,
Rahmenantenne, 10m manueller Teleskopmast, dies war zu dieser Zeit das
einzige Fahrzeug dieser Bauart im Regiment und
wurde zeitweise für Lehrzwecke
dem TAZ (Technisches Ausbildungszentrum) unterstellt, ich habe in dieser
Zeit auch techn. / Fahrschulausbildung dort gehalten
taktische Nummer war "3401", taktische
Zuordnung: Stabschef Panzerbataillon, Bataillonskommandeur hatte "3400",
dies war ein T55 mit erweiterter
Funkausrüstung und Standardbewaffnung
Jörg Saal:
ich diente auch im MSR 24 (gehörte
zur 4. Mot.-Schützen - Division) auf dem "Steiger" und war dort Fahrer
eines SPW 70. Meine Taktische Nummer war bis
etwa 1985 die 3327 (danach die 3227,
warum auch immer das geändert wurde), im 3. Bataillon, der 8. Mot.-Schützen-Kompanie
als Zugführerfahrzeug der 3.
Gruppe.
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Michael Wesely war von 1980-83
in Dabel bei den Panzerjägern. Meine taktische Nummer ware die 540.
Als Fahrer des BC habe ich unsere Führungsmaschine
(MT-LB) durchs Gelände gejagt.
Da wir die Panzerjägerabteilung
5 waren, ergibt es sich, das ich meine Zeit in der 4.Bttr. abgedient
habe.
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Alfred Zeberle schickte folgenden
Beitrag:
![]() |
Nach etwas längeren
Suchen fand ich doch noch ein Bild mit Taktischer Nummer. Es handelt sich
hierbei um einen Luaz 967 zur Bergung Geschädigter vom Gefechtsfeld.
Er stand im SanitätsAusbildungsbataillon 19 Burg im Einsatz. Er wurde
auch zur medizinischen Sicherstellung bei verschiedenen Ausbildungen verwendet,
so zum Beispiel zur Fahrausbildung anderer Einheiten im Ausbildungszentrum
19.
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Ich, Heiko Krolupper, war Fahrer des Führungsfahrzeuges der Granatwerferbatterie - ein SPW 60 P/B - im Regiment Bad Salzungen, 2. MSB. Mein SPW trug die taktische Nummer 2250.
Aus meiner Erinnerung würde ich
sagen, dass für die drei MSB folgende Numerierung galt:
| Regimentsstab
20XX Stabskompanie
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| 1. MSB:
2100 und 2101 - Stab
|
Flak-Batterie:
26XX |
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2. MSB: 2200 und 2201 - Stab
|
Panzerabwehrbatterie:
27XX |
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3. MSB: 2300 und 2301 - Stab
|
Aufklärungskompanie:
28XX |
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4. PB: 2400 bis 2402 ? - Panzerstab
|
Pionierkompanie:
29XX |
Wobei folgende Unterteilung noch war (am Beispiel des 2. MSB):
2210 - Fahrzeug des KC
2211 bis 2213 - 1. Zug
2214 bis 2216 - 2. Zug
2217 bis 2219 - 3. Zug
Das gleiche System galt in den anderen
MSB.
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