In den KSE-Katalogen von Polen und Tschechien sind Fahrzeuge aufgeführt, die entweder im Bestand der NVA waren oder für den Einsatz in der NVA geplant waren. Die beiden Typen von Kommando-Stabsfahrzeugen waren, genauso wie der Funkstörgerätesatz UKW-R-330 P, bei der Erstellung des deutschen KSE-Kataloges nicht mehr in der Bundeswehr. Ob der 120-mm Granatwerfer (SFL) "Tundsha" im Bestand der NVA war, ist noch nicht geklärt. Er taucht zu mindest in keinem bekannten Katalog oder in einer Bestandsmeldung auf.
 
Kommando-Stabsfahrzeug MP-21M
Führungsfahrzeug des Divisionskommandeurs, seines Stellvertreters und des Stabschefs;
Bestandteil des automatisierten Feld-Führungssystems PASUV;
im Bestand der NVA befand sich ein komplettes PASUV-System das 1990 an die SU zurückgegeben wurde;
Hersteller: Bulgarien
Jahr der Einführung: 1985
Basisfahrzeug: MT-LBu
Kommando-Stabsfahrzeug MP-31
Führungsfahrzeug des Regimentskommandeurs und seines Stabschefs;
Bestandteil des automatisierten Feld-Führungssystems PASUV;
im Bestand der NVA befand sich ein komplettes PASUV-System das 1990; an die SU zurückgegeben wurde
Hersteller: CSSR
Jahr der Einführung: 1985
Basisfahrzeug: BMP-1
120-mm Granatwerfer (SFL) "Tundsha"
eingesetzt in den 120-mm Granatwerfereinheiten der Landstreitkräfte
Geplant bis 1990 = 210 Stück
Hersteller: Bulgarien
Jahr der Einführung: 1988
Basisfahrzeug: MT-LB
  Funkstörgerätesatz UKW-R-330 P
eingesetzt zur gerichteten Störung von UKW-Funkverbindungen durch die Truppen des funkelektronischen Kampfes
Hersteller: UdSSR
Jahr der Einführung: 1980
Basisfahrzeug: MT-LBu

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