Das Territorium der ehemaligen Unteroffiziersschule
Haide diente als zentrale Sammelstelle sämtlicher T 72 der NVA. Von
hier gingen Eisenbahntransporte mit Panzern zur Verschrottung in die
"Industrieabbrüche Metallrecycling Menteroda GmbH" mit Aussenstelle
in Rockensußra. Rund fünfzig Panzer wurden nach Großenhain
in die ehemalige Panzerwerkstatt-2 verbracht, um als Exportschlager nach
Übersee herausgeputzt zu werden.
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Kampfpanzer T 72
Am Turm ist der rechte Ausblick des optischen Entfernungsmessers erkennbar. Die abklappbaren Seitenschürzen wurden bereits entfernt. Die Panzer stehen mit Turmstellung 60-00 oder auch 6.00 Uhr. |
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Kampfpanzer T 72
Die Seitenschürzen konnten nach vorn abgeklappt werden und wurden dann von Drehstäben in der vordersten Stellung gehalten. An diesem Panzer angebaut, dass Minenräumgerät KMT-6. |
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Kampfpanzer T 72
1978 erhielt die NVA ihre ersten T 72. Darunter war auch dieser Panzer mit Laserentfernungsmesser. Auch hier wurden die abklappbaren Seitenschürzen bereits demontiert. |
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Kampfpanzer T 72(K)
Die Führungspanzer erhielten zusätzlich einen Halbteleskopmasten (HTM-10), um grössere Funkverbindungen sicher zu stellen. Dieser HTM wurde unter der Kiste (101) für die Unterwasserfahrt-Ausrüstung befestigt. Der Turm steht hier in Stellung 30-00 oder 12.00 Uhr. |
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Kampfpanzer T 72M
Mit der verbesserten Version T 72M, die ab 1981 eingeführt wurde, erhielt jeder Panzer unter anderem einen Laserentfernungsmesser und eine Nebelgranat-Verschussanlage, hier deutlich am Turm erkennbar. |
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Kampfpanzer T 72M1
Die letzte Version des T 72 war der ab 1986 zugeführte T 72M1. Erkennbar ist diese Version an den beiden, am Bug eingelassenen, Taschen zur Aufnahme von Keramikkacheln. Damit konnte ein Zusatzäquivalent von rund 400 mm Panzerung gegen Hohlladungsgranaten geschaffen werden. |