Bei den Recherchen
zur Verschrottung der mittleren Panzer T 55 und T 72 in Charlottenburg
und Großenhain fielen mir zwei Umbauten des SPW PSH auf. Wegen ihrer
Wendigkeit, der einfachen Bedienung, dem großen Platzangebot und
der relativ unkomplizierten Umrüstungsarbeiten fertigten die Mitarbeiter
der Panzerwerkstatt 2 in Großenhain sowie die Mitarbeiter der "MRT"
(Metall-Rohstoff Thüringen) in der Außenstelle Charlottenhof
bei Görlitz diese Modelle an. Sie wurden zum Transport von Personen
und Werkzeug, aber auch als "leichtes Bergemittel" eingesetzt.
![]() |
Alles was nicht zur Nutzung auf dem Firmengelände gebraucht wurde, wurde ausgebaut. Da diese Fahrzeuge auch unter den KSE-Vertrag fielen, mussten sie zuerst demilitarisiert werden, also Turm weg und große Öffnungen in der Wanne. Da auch ein großer Teil der Wannendecke ausgeschnitten werfen musste, kam ein Zeltdach auf den SPW. |
![]() |
|
|
![]() |
Wer aber glaubt,
die Spitze des Eisberges wäre damit erreicht, weit gefehlt.
Im Herbst 2003
tauchten auf dem Gelände des Babelsberger Filmstudios plötzlich
zwei weitere interessante PSH-Variationen auf. Vermutlich werden diese
beiden Exemplare bei Stunt-Shows eingesetzt. Am Auspuffsystem sind Nebelanlagen
angebaut, die Farbgebung dient eher der Aufmerksamkeitserregung als der
Tarnung.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |