Mit diesen Bildern wird die Reihe "Beschussversuche
mit T 72M1" beendet. Es werden nochmal einige interessante Details gezeigt,
die die gesamte Faszination solcher Versuche dokumentieren. Wenn man sich
die gewaltigen Kräfte vorstellt, die bei solchen Versuchen freigesetzt
werden und es doch Möglichkeiten gibt, sie abzuwehren, verschlägt
es einem die Sprache.
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Die fünf Panzer T 72M1 nach den Beschussversuchen
auf dem Gelände der MMI.
Es sind nur vier Kanonen zu erkennen, da beim fünften Fahrzeug die Kanone bereits demontiert war. Da es sich bei der fehlenden Waffe um ein KSE-nachweispflichtiges Teil handelt, gab es einige Aufregung. |
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Diese Detailaufnahme zeigt einen Treffer an der Kanone. Es ist erstaunlich, dass trotz des extrem spitzen Winkels die Granate, es handelt sich um eine Hohlladungsgranate, detonierte und die Wandung des Rohres völlig durchschlug. |
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Bei den benutzten T 72M1 handelte es sich um Panzer
aus tschechoslowakischer Produktion, was an Hand der weiss aufgetragenen
Fahrgestellnummer
MHY T 08 ANP zu erkennen ist. MHY - Hersteller ist die CSSR T - Typ des Panzers T 72 08 - 08. Panzer d. lfd. Monatsproduktion ANP - Januar 1989 |
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Die 16 mm Zusatzpanzerung wird problemlos durchschlagen. Mit dem Auftreffen auf die massive Wannenpanzerung wird ein Teil der Aufschlagenergie nach oben abgelenkt und reißt die Zusatzpanzerung wie eine Banane auf. |
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Da die Bewaffnung fehlt, läßt sich die Mächtigkeit der Frontpanzerung des Turmes gut ermessen. | ![]() |
Der Heckteil dieses Turmes wurde von einer Unterkalibergranate durchschlagen. Es handelt sich bei diesem Panzer um das Modell 08 vom Januar 1989. Die Granate ist also durch den Bug ein und durch das Turmheck wieder ausgetreten. Im Vorergrund sind Teile des Ladeautomaten erkennbar. |