Beschussversuche mit T 72M1

Diese Seite soll ein paar Details näher bringen sowie nochmals die Wirkung einzelner Schüsse im Ziel dokumentieren.


Diese Aufnahme zeigt deutlich die Zusatzpanzerung an der rechten Turmseite.

Unter dieser Verdickung befindet sich gesintertes Material, das den kumulativen Strahl einer Hohlladungsgranate "umleitet".

Stützrollen verhindern das Durchhängen des oberen Kettenstranges. Die Führung der Kette, vorallem bei hohen Geschwindigkeiten wird verbessert. Es ist keine Kraft zum Heben der Kette auf Leitradniveau mehr nötig.
Die Stützrollen der Versionen T 72 und 
T 72M sind mit drei Schrauben an der Wanne befestigt. Beim T 72M1erfolgt die Befestigung der Stützrollen durch vier Schrauben.
Dieser Panzer erhielt unter anderem einen Treffer im rechten Laufwerk. Der Durchschuss ist im vorderen Teil der Kettenschürze zu erkennen. Geschossen wurde mit einer Unterkalibergranate.  Der Durchschuss der rechten Laufwerkseite von innen. Erstaunlich ist die Elastizität des Panzerstahles. Ein "sauberer" Durchschuss, das Absplittern von Teilen der Panzerung ist kaum zu verzeichnen.
Wird der T 72M1am Turm mit einer Hohlladungsgranate ausserhalb der Zusatzpanzerung getroffen, schweißt sich der kumulative Strahl durch die Panzerung. Selbst die starke Abschrägung der Turmdecke kann den Durchschuss nicht verhindern. Gerade die Treffer mit Hohlladungsgranaten im ungeschützen Bereich des Turmes machen deutlich, dass eine so geartete Zusatzpanzerung sicherlich schützt, die ungeschützten Stellen aber die Schwachstellen bleiben. Die Sowjetunion ist deshalb sehr schnell zu aktiver Panzerung übergegangen, die den gesamten Front- und Seitenbereich des Panzers schützen.